Google maskiert Ziel-URLs in den Suchergebnissen
Google maskiert Ziel-URLs bei automatisierten Suchabfragen
Google setzt bei bestimmten automatisierten Abfragen eine eigene Weiterleitungsadresse zwischen das Suchergebnis und die eigentliche Zielseite. Für normale Google-Nutzer ändert sich dadurch kaum etwas. SEO-Tools müssen die tatsächliche Ziel-URL jedoch in einem zusätzlichen Schritt ermitteln.
Maskierte Google-Ziel-URLs: die wichtigsten Fakten
- Google kann bei bestimmten automatisierten Abfragen eine eigene Weiterleitungsadresse anzeigen.
- Die tatsächliche Ziel-URL ist dadurch nicht mehr sofort erkennbar.
- Normale Nutzer werden weiterhin zur richtigen Website weitergeleitet.
- Das Ranking einer Website verändert sich durch die Maskierung nicht automatisch.
- SEO-Tools müssen die tatsächliche Zieladresse zusätzlich ermitteln.
- Manuelle Prüfungen und Daten aus der Google Search Console werden dadurch wichtiger.
Maskierte Google-Ziel-URLs einfach erklärt
Eine Ziel-URL ist die Internetadresse der Seite, die über ein Google-Suchergebnis aufgerufen wird.
Bisher konnten SEO-Tools diese Adresse häufig direkt aus dem Suchergebnis auslesen. Bei bestimmten automatisierten Abfragen zeigt Google nun zunächst eine eigene Weiterleitungsadresse an. Erst diese Google-Adresse leitet anschließend zur eigentlichen Website weiter.
Für Nichtfachleute lässt sich das mit einem Zwischenstopp vergleichen: Der Klick führt zunächst über eine Adresse von Google und von dort zur gewünschten Website. Der Nutzer landet weiterhin am richtigen Ziel. Für automatisierte SEO-Tools ist die tatsächliche Zieladresse aber nicht mehr sofort sichtbar.
Google setzt eigene Weiterleitungen vor die eigentlichen Ziel-URLs
Bisher konnten SEO-Tools direkt erkennen, welche Internetseite bei Google für einen Suchbegriff erscheint. Jetzt setzt Google bei bestimmten automatisierten Abfragen eine eigene Weiterleitungsadresse dazwischen. Die tatsächliche Zielseite ist dadurch nicht mehr sofort erkennbar.
Statt direkt auf die gefundene Website zu verlinken, kann der Klick zunächst über eine Adresse von Google laufen. Erst diese Weiterleitung führt anschließend zur eigentlichen Zielseite.
Für normale Google-Nutzer bleiben Zielseite und Ranking unverändert
Für normale Google-Nutzer ändert sich kaum etwas. Sie klicken auf ein Suchergebnis und landen weiterhin auf der richtigen Seite. Die zusätzliche Weiterleitung läuft im Hintergrund und ist beim normalen Suchen in der Regel nicht zu bemerken.
Das Ranking einer Website wird dadurch ebenfalls nicht verändert. Die Maskierung betrifft zunächst nur die technische Auslieferung des Links zum Suchergebnis.
Maskierte Google-Ziel-URLs erhöhen den Aufwand für SEO-Tools
SEO-Tools wie SISTRIX und Semrush müssen die tatsächliche Zieladresse in einem zusätzlichen Schritt ermitteln. Das bedeutet mehr Abfragen, höhere Kosten und möglicherweise langsamere Aktualisierungen.
SISTRIX hat bereits bestätigt, dass die Weiterleitungen aufgelöst werden können und die Daten vollständig und vergleichbar bleiben sollen. Dafür sind jedoch zusätzliche Abfragen notwendig.
Problematisch kann es werden, wenn ein Tool die Weiterleitung nicht richtig auflöst. Dann kann die gefundene URL fälschlicherweise Google zugeordnet oder bei einer Auswertung nach Domains übersehen werden. Die Daten wirken weiterhin gültig, können aber unvollständig sein.
Google begründet die URL-Weiterleitungen mit dem Schutz vor Missbrauch
Google begründet die Maßnahme allgemein mit dem Schutz seiner Dienste und Nutzer vor sich weiterentwickelnden Formen des Missbrauchs.
Ob damit gezielt SEO-Tools, Datendienste oder KI-Anbieter gemeint sind, hat Google nicht genauer erklärt. Die Weiterleitungen erschweren jedoch das massenhafte automatisierte Auslesen der Google-Suchergebnisse.
Manuelle SEO-Prüfungen werden bei unvollständigen Tooldaten wichtiger
Wir haben bisher vieles händisch geprüft und individuell angepasst. Das war eine gute Entscheidung. Künftig wird diese persönliche Kontrolle noch wichtiger, weil automatisierte Tooldaten nicht immer das vollständige Bild liefern.
SEO-Tools bleiben wichtig, sollten aber nicht die einzige Grundlage für Entscheidungen sein. Auffällige Veränderungen prüfen wir deshalb zusätzlich in der Google Search Console und direkt in normalen Browsern.
So lässt sich besser unterscheiden, ob sich das Ranking einer Website tatsächlich verändert hat oder ob lediglich ein SEO-Tool die maskierte Zieladresse nicht richtig erkannt hat.
Häufige Fragen zu maskierten Google-Ziel-URLs
Quellen und weitere Informationen
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